Aus dem Casino ins Gericht

Aus dem Casino ins Gericht
Aus dem Casino ins GerichtManches Mal scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen, wenn man im Casino spielt. Das Gef眉hl beschleicht zumindest die Spieler h盲ufiger, die nicht gerade Gl眉ck im Spiel haben. So auch im Falle eines Spiels眉chtigen aus den USA. Er sagte, dass der Teufel ihn dazu gebracht hatte, zu spielen. Vor Gericht hat ihm dieses Argument nicht geholfen. Safa Abdulla Al Geabury hei脽t der Spieler aus der Schweiz, der von einem britischen Gericht dazu verurteilt wurde, 2,2 Millionen Pfund an das Ritz Casino zur眉ck zu halten. Abdulla war allerdings der Meinung, dass er diese Spielschulden nicht begleichen m眉sse, da er ein 鈥濸roblem mit seinem Gehirn鈥 habe und der 鈥濼eufel ihn zum Spielen verf眉hrt habe鈥. Die Richter mussten sicher schmunzeln bei diesem Argument, geholfen hat es ihm aber nicht. Der wohlhabende Spieler muss das Geld nun doch zur眉ck zahlen, denn der Richter befand, dass Abdulla selbst f眉r ein Schicksal verantwortlich sei. Mit dem Teufel kann man den Gerichten also nicht kommen鈥 Roulette-Kugel im Gesicht Ein weiterer sch枚ner Fall besch盲ftigt gerade ein US-Gericht. Ein Spieler aus Washington, D.C. verklagt das Maryland Live! Casino, weil ihm beim Spiel in diesem Casino eine Roulette-Kugel im Gesicht getroffen hatte. Sage und Schreibe 300.000 Dollar Schmerzensgeld m枚chte der Spieler vom Casino gern f眉r den Treffer haben. Leander Stocks hei脽t der Spieler, den die Kugel traf. Er beschrieb gegen眉ber dem Gericht, dass der Angestellte fahrl盲ssig mit dem Kessel umgegangen sei. Die Kugel schoss mit hoher Geschwindigkeit heraus und traf ihm direkt 眉ber dem linken Auge. Autsch. Dann soll ein weiterer Casino-Mitarbeiter ihm auch noch eine unbekannte Substanz ins Auge getr盲ufelt haben, die ihm weiteres Unbehagen bereitete. Wie der Fall ausgehen wird ist noch unklar. Aber vielleicht geht Leander Stocks ja doch noch mit einem Gewinn aus seinem Casino-Besuch hervor 鈥 wenn auch vor Gericht und nicht am Roulette-Tisch.